EUROPA LIEGT IN DER NIEDERMÜNSTERSCHULE...

Unser EU-Projekttag „Bildung verbindet – Bayern in Europa“

Dass die Mädchenrealschule Niedermünster in Regensburg ist, Regensburg in Bayern, der Freistaat in Deutschland und dieses wiederum in Europa, das ist ja nun ein alter Hut. Aber man wünscht sich schließlich öfter mal was Neues, und darum haben wir in der vorletzten Januarwoche diese altbekannte Ordnung ein bisschen auf den Kopf gestellt: Wir haben Regensburg, Bayern und sogar ganz Europa in unsere Schule geholt und sind damit einem Aufruf an Bayerns Schulen gefolgt, den 22. Januar 2007 als Projekttag mit dem Thema „Bildung verbindet – Bayern in Europa“ zu gestalten.

 

 

 

Von der lustigen Seiten haben es die Schülerinnen der Klassen 5a und 5b angepackt: Unter der Leitung unserer Sportlehrerinnen Frau Kaniber und Frau Fraunhofer studierten sie europäische Volkstänze ein.

 

 

 

 

 

Die Nichttänzerinnen verlegten sich auf die Stimmkunst und sangen gemeinsam mit Frau Brandl Nationalhymnen.

 

 

 

Auch Herr Thoma widmete sich mit seiner Bläsergruppe der musikalischen Seite des Themas: Ohne Pauken, aber dafür mit Trompeten intonierten sie die Europahymne.

 

 

Zu einer höchst vertrackten Bastelstunde geriet die Gestaltung eines Europa-Dominos, an die sich die Klassen 6a und 6b heranwagten – ein Fehler und das gesamte Spiel hätte nicht funktioniert.

 

 

 

Aber unsere Erdkundelehrer, Herr Friedl, Frau Hölzl und Frau Koch sorgten dafür, dass keine Pannen passierten; damit die Sache auch ein ordentliches Äußeres bekam, schlossen sich die Kunstlehrerin, Frau Keilhauer und Werklehrerin Sr. Eugenia dieser Gruppe an.

 

 

 

 

Die 6c nahm sich zusammen mit ihrem Klassleiter, Herrn Engl, der Überschwemmung unserer Sprache mit Anglizismen an und erinnerte sich an die allmählich aus dem Bairischen verschwindenden Überbleibsel von Wörtern aus dem Französischen.

 

 

 

Mit Hilfe von Fragebögen versuchten sie zum Beispiel herauszufinden, wer heute noch ein Boddschamberl (pot de chambre: Nachttopf) kennt oder das Trottwar (trottoir: Gehsteig).

Diese Wörter haben wir übrigens einem Franzosen aus Korsika zu verdanken, einem gewissen Napoleon Bonaparte, der zwar viele grausame Kriege geführt, aber mit seinem Wirken auch wichtige Grundlagen für unser heutiges Europa geschaffen hat.

 

 

 

 

Monsieur Bonaparte ließ auch Regensburg nicht verschont und hielt sich anlässlich einer Schlacht in Stadtamhof einige Tage hier auf. Diesen Spuren folgten die Schülerinnen der Klasse 7b zusammen mit Frau Friedberger.

 

Europas Vergangenheit ging auch Frau Gebhardt zusammen mit Schülerinnen der achten Klassen nach, und zwar bei einem Besuch im Reichtagsmuseum.

 

 

 

 

Die 8a und 8b beließen es aber nicht beim Stöbern in alten Zeiten, sondern setzten sich zusammen mit unserem „Wirtschaftler“, Herrn Gottschalk, mit dem Euro auseinander.

 

 

 

Eine ebenfalls aktuelle, jedoch mehr auf der menschlichen Ebene stattfindende Thematik hat sich die Klasse 7a zusammen mit Herrn Steinhauser vorgenommen: Sie beschäftigten sich mit unserer Partnerstadt Aberdeen.

 

 

Die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 erfuhren von unserer EU-Abgeordneten, Sylvia Stierstorfer, Neues aus Brüssel.

Frau Stierstorfer ist übrigens der Beweis dafür, dass die Verbindung zwischen Europa und unserer Schule nicht nur ein Gedanke ist: Sie war Schülerin am Niedermünster, ging als EU-Politikerin nach Brüssel und kam – wenigstens für den Vormittag des 22.Januar – zu einem Gespräch zurück zu uns.