Betriebserkundung bei STI

Am 15.02.07 machte sich die Klasse 8 mit ihrem Wirtschaftslehrer Herrn Gottschalk auf nach Neutraubling, denn die Firma STI erwartete uns zu einer interessanten Betriebserkundung. Nach einer herzlichen Begrüßung nahmen wir in einem Kongressraum Platz. Dort führte uns Herr Eberhardt mit einem Vortrag in die Betriebswelt ein. Die Aufgabe von STI ist die Fertigung von Verpackungen und Displays. An sechs Produktionsstandorten in Deutschland und Tschechien wird produziert. Rund die Hälfte der europaweit größten Konsumgüterhersteller und Handelskonzerne zählt zu den wichtigsten Kunden, so z. B. Coca Cola, Nestle, Wella, Loreal, Barilla, Hewlett-Packard usw. Als „Partner for Success“ bietet STI individuelle Lösungen für einen professionellen Verpackungsprozess am „Point of Sale“. Das „S“ bei STI steht für Service. Das Unternehmen möchte seinen Kunden nicht nur Verkäufer, sondern auch vertrauensvoller Partner sein. Das „T“ steht für Technology, was bedeutet, dass modernste Technik in Fertigung und Qualität sichergestellt wird. Das „I“ für international verdeutlicht, dass das Unternehmen in vielen Ländern der Welt tätig ist. STI bietet optimale Kundenbetreuung sowie kreative Verpackungssysteme aus veredelter Wellpappe, wie Verpackungen, Thekendisplays, Bodenaufsteller, Inselplazierungen usw.

Beim Rundgang durch die Fertigungshallen führte uns Herr Eberhardt zuerst in die streng geheimen Gestaltungsräume, in denen das Layout für die neuen Aufträge ausgearbeitet wird. Besonders die großen Druckmaschinen faszinierten uns dann, denn alle hatten beim Anblick den zuvor genannten Preis einer dieser technischen Wunder noch im Kopf. Nachdem die bedruckten Papierbögen auf Wellpappe geklebt werden, gelangen sie in die Stanzerei, in der die Teile, die nicht gebraucht werden, weggeschnitten und im selben Arbeitsgang die Faltlaschen eingestanzt werden. In der Kleberei werden die einzelnen Teile zusammengefügt. Das Endprodukt wird in Folien verpackt, auf Paletten geschichtet und ins Lager oder gleich zu den Kunden gebracht. Zum Schluss bekam jeder noch ein Exemplar einer Duftkarte, welche beim Reiben über die markierte Fläche einen Duft verbreitet. Um einige wirtschaftliche Erkenntnisse bereichert, fuhren wir zurück nach Regensburg.

 

Laura Bremer, Carolin Danzer