Europa im Stresstest

- Die 10. Klassen schnuppern in München in die Welt der Politik


Das komplexe Beziehungsgeflecht der europäischen Staaten und der USA zu verstehen, ist selbst für informierte Kreise nicht immer einfach und es ist kein Wunder, wenn Schüler in der Regel hier nur „Bahnhof“ verstehen und bei dem Thema kurzerhand „abschalten“. Diese Reaktion sollte jedoch zumindest für unsere 10. Klassen der Vergangenheit angehören, denn am 19. November setzten sich die beiden Klassen den ganzen Vormittag in verschiedenen Workshops – getragen und geplant von der Europäischen Akademie Bayern e.V. und dem Amerikahaus in München - mit den transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den USA auseinander. Besonders die Vielfalt europäischer Interessen standen hier im Blickpunkt und bereiteten die Schülerinnen auf die am 22. November stattfindende Podiumsdiskussion in der Hochschule für Film und Fernsehen in München, bei der das europäisch-amerikanische Verhältnis durch vier hochkarätige Gäste diskutiert wurde, vor.

An jenem Tag in München standen zunächst die deutsch-amerikanischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart in verschiedenen Vorträgen im Blickfeld: das Amerikahaus präsentierte sich und so manche Schülerin dürfte sich nun sicher überlegen, ob nicht früher oder später ein längerfristiger Besuch des amerikanischen Kontinents ein guter Weg sein könnte, den eigenen Horizont zu erweitern. Das Hauptevent war freilich die Podiumsdiskussion, deren Teilnehmer sich im Vorfeld mit denselben Fragen auseinandergesetzt hatten, wie zuvor in den Klassen die Schülerinnen.
Trotz der hervorragenden Organisation, der guten Verpflegung und der insgesamt sehr guten Stimmung der Schülerinnen musste jedoch auch festgestellt werden, dass der Tag in München insgesamt sehr anstrengend war. Die Mädchen beklagten eine sehr hohe Informationsdichte und zeigten sich zugleich beeindruckt von der sprachlichen Qualität der Podiumsgäste: „In der Diskussion wurden viele Fremd- und Fachwörter verwendet, die wir als Schüler nicht verstanden haben.“ „Wir haben viele Informationen zu verschiedensten Möglichkeiten des Auslandsaufenthalts in Amerika oder Kanada erhalten.“ „Gut finden wir die vielen Infos zum Freiwilligendienst, dass wir Fragen stellen konnten, und auch die Meinungen der verschiedenen Personen zu hören, war interessant!“ „Alles in allem war es ein interessanter, aber auch sehr langer Tag!“


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