In unserem Schulblog berichten wir über aktuelle Aktionen und Veranstaltungen rund um unser Schulleben.
Juli 2026
Am 16. Juli war es wieder so weit: Beim traditionellen Bunten Abend zeigten unsere Schülerinnen eindrucksvoll, wie vielfältig die Talente an unserer Schule sind. Mit Chorgesang, beeindruckenden Solostimmen, sportlichen und akrobatischen Darbietungen sowie einem unterhaltsamen Theaterstück erlebte das Publikum einen abwechslungsreichen Abend voller Überraschungen und bedankte sich mit begeistertem Applaus.
Für viele Lacher sorgte das Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, das von Frau Kellner eigens für die Bühne umgeschrieben worden war. Besonders die originell gestaltete Fährmannszene begeisterte das Publikum.
Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Herrn Thoma, der dabei von Frau Mathes unterstützt wurde. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem unseren Sportlehrkräften Frau Danner und Frau Gürtler, die mit großem Engagement die sportlichen und akrobatischen Beiträge vorbereitet haben. Ebenso bedanken wir uns beim Elternbeirat, der die Gäste in der Pause mit Brezen und Getränken versorgte.
Der Bunte Abend findet im jährlichen Wechsel mit dem Schulfest statt und ist jedes Mal ein besonderer Höhepunkt des Schuljahres. Er bietet unseren Schülerinnen die Möglichkeit, ihre Begabungen weit über den Unterricht hinaus zu zeigen, und bringt die Schulfamilie zu einem stimmungsvollen und unterhaltsamen Abend zusammen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, Lehrkräfte sowie die vielen Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen, die diesen besonderen Abend möglich gemacht haben.
Edith Scharm
Mai 2026
Im Rahmen des Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen – Unterrichts wurde die Klasse 8a mit ihren Lehrkräften Herrn Weihmann und Frau Zellhuber von der BMW Group eingeladen, das Werk in Regensburg zu erkunden. Ziel war es, das Gelernte in der Realität zu sehen und die Montage eines Autos hautnah mitzuerleben. Im ersten Teil der Betriebserkundung wurde das Unternehmen vorgestellt und die Schülerinnen erhielten einen Einblick in die Fertigung. In Regensburg werden die Modelle BMW X1, BMW X2 und deren vollelektrische Varianten iX1 und iX2 montiert. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde das Werk dann zu Fuß erkundet. Die Schülerinnen konnten im Karosseriebau dabei zusehen, wie die einzelnen Teile der Modelle von Robotern zusammengeschweißt wurden. Nach einem kurzen Fußmarsch ins Ausbildungszentrum stellten dann die Auszubildenden ihre jeweiligen Ausbildungsberufe vor. Die Schülerinnen erhielten einen Einblick, welche Ausbildungen bei BMW in Regensburg möglich sind. So lernten sie den Ausbildungsberuf des Kfz-Mechatronikers, des Fertigungsmechanikers oder Werkzeugmechanikers kennen und durften auch selbst aktiv werden. Besonders beim virtuellen Schweißen zeigten die Mädchen ihr Können. Der Tag bei BMW war ein voller Erfolg und einige Schülerinnen können sich auch vorstellen, bei BMW in Regensburg eine Lehre zu beginnen.
April 2026
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen die 7. Klassen eine Exkursion in das Besucherzentrum Welterbe in Regensburg. Dort nahmen die Schülerinnen an einem anschaulichen Workshop zum Thema „Handel im Mittelalter“ teil.
Im Mittelpunkt stand die Bedeutung des mittelalterlichen Handels für die Entwicklung von Stadt und Gesellschaft. Die Schülerinnen erfuhren, welche Waren gehandelt wurden, welche Handelswege es gab und welche Rolle Kaufleute sowie Märkte spielten. Besonders anschaulich wurde der Workshop durch praktische Elemente, bei denen die Schülerinnen typische Abläufe nachvollziehen konnten.
Durch abwechslungsreiche Materialien und interaktive Aufgaben vertieften die Schülerinnen ihr Wissen und gewannen ein besseres Verständnis für historische Zusammenhänge. Die Exkursion stellte somit eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht dar und ermöglichte einen lebendigen Einblick in das mittelalterliche Leben in Regensburg.
Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Besucherzentrums für die gelungene Durchführung des Workshops und die freundliche Betreuung vor Ort.
April 2026
Was geht denn nur in meinem Körper vor? Diese Frage stellen sich Mädchen im Alter von ca. 10 Jahren, wenn sie die Veränderungen spüren und bald ihre erste Periode bekommen. Sehr anschaulich behandeln eigens geschulte Referentinnen diese Thematik im MfM-Work-shop. Sie beziehen die Schülerinnen mit ein und beantworten die Fragen, die sich die Mädchen in diesem geschützten Rahmen stellen trauen. Danke an den Elternbeirat, der diese Kurse organisiert, ein eventuelles Defizit abdecken hilft und immer eine gesunde und süße Stärkung spendiert.
April 2026
Die zwei 5. Klassen hatten jeweils einen Termin für die Bibelnacht. Erwartungsvoll trafen die Schülerinnen am Freitag, 17. bzw. 24.04. um 18.00 Uhr ein und bezogen ihr Nachtquartier im Turnsaal. Nach einem kurzen Sing in ging es an die „Arbeit“. Beim Durchblättern der Bibel zeigte sich von Anfang an, wie spannend die Geschichte des Menschen mit Gott verläuft: Kain erschlägt seinen Bruder, die Söhne Jakobs verkaufen ihren Bruder in die Sklaverei nach Ägypten. Am Beispiel des Mose, mit dem wir uns näher beschäftigten, wurde deutlich, dass Gott auch in misslichen Situationen seine Hand im Spiel hat und eine positive Wendung ermöglicht. Mose überlebt im Binsenkörbchen, obwohl vom Pharao für alle neugeborenen Knaben der Israelis das Todesurteil verhängt war. Ihm gelingt die Flucht, nachdem er einen Ägypter erschlagen hatte. Im Auftrag Gottes rettet er das Volk aus der Sklaverei. Kreative, meditative Elemente, ein Filmausschnitt und eine Nachtwanderung ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Natürlich gehörte auch eine Pause mit Stärkung zum Programm. Nach einer kurzen Morgenbesinnung am Samstag rundete ein leckeres Frühstück mit gestifteten Kuchen die Bibelnacht ab.
März 2026
März 2026
Eine Musikstunde besonderer Art erlebten unsere 6. Klassen am Mittwoch, 18.03.2026. Frau Palachova, die Mutter einer Schülerin und selbst Komponistin, organisierte ein Violinkonzert mit dem bekannten ukrainischen Geiger, dem Lehrer am Staatlichen Musiklyzeum Charkiw, Herrn Dmytro Amstibovskyi. Von der ukrainischen Pianistin Frau Olha Filatova wurde er einfühlsam und auch ausdrucksstark begleitet. Frau Palachova führte die einzelnen Stücke ein und verwies zum besseren Verständnis auf typische Merkmale.
Es war ein Genuss zu sehen, wie hingebungsvoll die beiden Künstler musizierten, von den Klängen, die daraus entstanden, ganz zu schweigen. Begeisterung und Faszination erfassten die Schülerinnen, die kräftig applaudierten.
Die Spende aus dem letztjährigen Adventssingen, die für das Staatliche Musiklyzeum Charkiw bestimmt war, konnte nun persönlich übergeben werden. Wir wissen sie in guten Händen und freuen uns, damit Jugendliche in ihrer musischen Ausbildung ein wenig unterstützen zu können.
Februar 2026
Februar 2025
Im Rahmen des Projekts „Alltagskompetenzen“ unternahmen wir, die 6. Klassen, einen spannenden Ausflug auf den Erlebnisbauernhof in Bergmatting. Dort konnten wir Landwirtschaft hautnah erleben und viel Neues über Lebensmittel und Tierhaltung lernen.
Ein besonderes Highlight war der Kontakt zu den Tieren: Wir durften die Kühe streicheln und beim Füttern helfen. So erfuhren wir direkt vor Ort, wo unsere Milch herkommt und wie Tiere auf einem Bauernhof versorgt werden.
Auch praktisch wurden alle aktiv: Gemeinsam stellten wir aus Sahne unsere eigene Butter her. Natürlich wurde diese anschließend mit frischem Brot probiert – ein echtes Geschmackserlebnis!
Zum Abschluss blieb noch Zeit, die Hasen zu streicheln und sich im Stall beim Springen von Strohballen auszutoben. Dabei kam der Spaß auf keinen Fall zu kurz.
Der Ausflug war für alle eine tolle Erfahrung! Uns hat es super gefallen! Vielen Dank an Anne Gaßner!
Bio oder konventionell? – Ein Einkaufscheck der 6. Klassen
Heute hieß es für uns: raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Supermarkt Edeka Ott&Fuchs! Im Rahmen des Projekts „Alltagskompetenzen“ stand ein ganz praktischer Vergleich auf dem Plan: Bio-Siegel vs. konventionelle Lebensmittel.
Mit Einkaufszettel und Checkliste haben wir Preise, Siegel und verschiedene Lebensmittel unter die Lupe genommen und uns mit Fragen beschäftigt wie:
- Was bedeuten die verschiedenen Bio-Label eigentlich?
- Ist Bio immer teurer?
- Wie sieht es mit Regionalität und Verpackung aus?
Ein gelungener Tag, der gezeigt hat: Alltagskompetenz bedeutet auch, den eigenen Konsum zu reflektieren – und zu wissen, was im Einkaufswagen landet!
Ein Tag im MINTLab – Technik ist nicht nur für Jungs!
Ein weiterer Programmpunkt der Woche der Alltagskompetenzen war der 3D-Druck im MINTLab, bei dem wir zeigen konnten, dass Technik nicht nur was für Jungs ist! Wir wurden von zwei Mitarbeitern empfangen und in das Programm eingeführt. Dabei durften wir erstmal selbst ausprobieren. Nach einer kurzen Übungsphase bekamen wir dann die Aufgabe einen Einkaufschip nach bestimmten Vorgaben zu konstruieren. Das war gar nicht so einfach! Als alle dann fertig waren, durfte sich jede Gruppe eine Farbe aussuchen und dann ging der Druck auch schon los. Spannend war jetzt, ob auch alle Chips so werden, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nach einer kurzen Pause ging es dann an die Erstellung von Namensschildern, was jetzt schon leichter war. Allerdings wurden die Schilder bereits vorgedruckt, da die Zeit dafür zu kurz gewesen wäre. Dieser Tag zeigt wieder: Auch Mädchen können mit Technik umgehen!
Unser Abschluss der Projektwoche
Zum Abschluss der Projektwoche gab es noch ein gesundes Frühstück und eine Reflexion der gesamten Woche. Jede Schülerin brachte etwas mit, z. B. selbstgemachte Aufstriche, selbstgebackenes Brot, Gemüse oder Obst und dann begannen wir den Tag gemeinsam im Klassenzimmer. Alles war sehr lecker! Im Anschluss daran erfolgte dann die Reflexion, bei der alle sagen duften, was sie gut und schlecht fanden und wo es eventuell Verbesserungsvorschläge gab. Als Fazit ist zu sagen: Uns hat diese Woche sehr gut gefallen und wir freuen uns schon auf die 8. Klasse, in der es auch wieder eine Projektwoche zu den Alltagskompetenzen gibt!
Dezember 2025
Dezember 2025
Dezember 2025
Wusstet ihr schon, dass Nikolaus nicht gleich Weihnachtsmann ist? Letzterer ist weltweit bekannt geworden durch die Werbekampagne eines Getränkeherstellers, ersterer zeigt sich traditionell als Bischof mit Stab und Mitra. Oft wird er begleitet von seinem wilden Gehilfen Knecht Ruprecht, der durchaus geeignet ist, auch die frechsten Kinder zum Verstummen zu bringen… Da an der Mädchenrealschule natürlich stets nur die allerbravsten Kinder und Lehrer vorzufinden sind, wird der Nikolaus bei seinem Besuch an unserer Schule schon lange nur von seinen Engelchen begleitet. Diese verteilten kleine Schokonikoläuse, die von den Schülerinnen gerne angenommen und oft sogleich verzehrt wurden! Die braven Lehrer bekamen darüber hinaus einen Wunsch erfüllt: eine zweite Kaffee-Padmaschine durfte ins Lehrerzimmer einziehen.
Vielen Dank an die edlen Spender, die damit beitragen konnten, den Schultag ein wenig zu versüßen!
Edith Scharm
Dezember 2025
Plötzlich ist er da, der Advent und wir wundern uns, wie schnell das Jahr wieder vergangen ist. Gerade zum Jahresende scheinen sich die Aufgaben zu türmen, doch ist dies auch die Zeit, in der es stimmungsvoll wird und in die viele Feste und Feiern fallen. Da ist es gut, wenn man das Wesentliche, das diese Jahreszeit zu einer Besonderen macht, nicht vergisst. Wir läuten am Montag nach dem ersten Adventssonntag traditionell mit dem „Adventsanblasen“ diese wunderbare Zeit des Jahres ein und setzen außerdem mit den Frühschichten am Dienstag vor der Schule ein Zeichen gegen die Hektik des Alltags, indem wir an die Botschaft des Advents erinnern. Die Schulfamilie versammelte sich deshalb im dunklen Treppenhaus. Die erste Kerze des Adventskranzes leuchtete noch einsam in der Dämmerung, doch erhellte sie diejenigen, die auf sie sahen. Stimmungsvoll umrahmte auch die Bläsergruppe unter der Leitung von Herrn Thoma diesen besonderen Wochenbeginn, bei dem die Schülersprecherinnen meditative Texte und Fürbitten vortrugen.
Edith Scharm
November 2025
Das hätte Maria Theresia von Jesu Gerhardinger sicher gefallen: Schülerinnen setzen sich mit ganz unterschiedlichen Themen auseinander, lernen ihre Welt abseits eingefahrener Lehrplanroutine ein Stück weit besser kennen und haben dabei noch ganz viel Freude!
40 Jahre ist es nun her, dass Mutter Theresia, wie sie an unserer Schule liebevoll genannt wird, in Rom seliggesprochen wurde. Grund genug, sie mit einem besonderen Schultag zu ehren.
Die Fachschaft Religion hatte ein Programm mit abwechslungsreichen Workshops entwickelt, in die sich die Schülerinnen nach ihren Interessen eintragen konnten. Einerseits gab es verschiedene Möglichkeiten, Mutter Theresia besser kennenzulernen, andererseits blickten Workshops auf aktuelle Themen: Selbstverwirklichung als Frau heute, das Wirken der Schulschwestern weltweit, Menschenwürde und KI, Zeitmanagement und vieles mehr. Dazu waren sehr unterschiedliche Referentinnen an die Schule gekommen, die die Schülerinnen zu begeistern verstanden. Eine unserer Schülerinnen hatte sogar die Seiten gewechselt und war quasi in Mutter Theresias Fußstapfen getreten, die ja schon mit 12 Jahren als Lehrerin tätig war: Jule aus der 10a hatte einen sehr erfolgreichen Workshop zur Bedeutung und Notwendigkeit von Frauenbildung angeboten.
Einen interessanten Ausklang bildete dann der Abschluss des Tages in der Sporthalle, als sich in einer interessanten Diskussionsrunde ehemalige Schülerinnen mit dem Wirken und Nachwirken Mutter Theresias unter der Moderation von Alina und Magdalena befassten. Höhepunkt war jedoch sicher die Uraufführung eines „Mutter Theresia Liedes“, das von Schwester Mikaela Wenk mit Unterstützung von Schwester Rita Zirngibl anlässlich des Jahrestages getextet und von Kateryna Palachova, einer Komponistin aus der Ukraine, komponiert worden war. Mit großer Begeisterung trug der Chor das eingängige Lied, das wir hoffentlich noch öfter hören werden, der Schulfamilie vor.
Edith Scharm
November 2025
Oktober 2025
Vom 17. bis 19. Oktober fand wieder das Ausbildungswochenende für Schulsanitätsdienste an den Marien-Schulen in Regensburg statt. Durch die gemeinsame Teamarbeit der Sanitäts-Lehrkräfte der Realschulen Neutraubling, Obertraubling, St. Marien und Niedermünster hatten dieses Jahr insgesamt 31 Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen.
Vermittelt werden neben theoretischem Wissen auch das Einüben bestimmter Maßnahme-Techniken der Ersten Hilfe. Vor allem aber durch teilweise sehr realistisch dargestellte Fallbeispiele lernten die zukünftigen SchulsanitäterInnen, ihre möglichen Ängste vor Einsätzen zu überwinden und tatkräftig Hilfe zu leisten. Diese gewonnene Sicherheit half den Prüflingen, am Sonntag sowohl den theoretischen als auch den praktischen Abschluss-Test erfolgreich zu absolvieren.
Wir sind stolz, vier neue Schulsanis an Niedermünster begrüßen zu dürfen:
Louisa, Marlene, Nele und Vanessa
Oktober 2025
Am Donnerstag, den 02.10.2025, unternahmen die beiden 6. Klassen unserer Schule einen Ausflug ins Jungsteinzeitmuseum Kastenhof in Landau.
Dort erhielten die Schülerinnen zunächst eine Führung durch das Museum. Mit großem Interesse verfolgten sie die anschaulichen Erklärungen zur Lebensweise der Menschen in der Jungsteinzeit: Wie sie ihre Häuser bauten, Felder bestellten, Vieh hielten und Werkzeuge aus Stein, Holz und Knochen herstellten. Besonders eindrucksvoll war es, originale Funde und detailgetreue Nachbildungen direkt betrachten zu können.
Im Anschluss daran durften die Schülerinnen selbst kreativ werden. Unter Anleitung stellten sie kleine Ledertäschchen her – eine Arbeit, die Geduld erforderte und deutlich machte, wie aufwendig die Herstellung von Alltagsgegenständen in der Steinzeit gewesen sein muss.
Am Ende des Ausflugs waren sich alle einig: Der Besuch im Kastenhof war nicht nur lehrreich, sondern auch abwechslungsreich und spannend. Er bot eine wertvolle Ergänzung zum Geschichtsunterricht und machte das Leben in der Jungsteinzeit auf besondere Weise erfahrbar.
September 2025
Ein Schulhaus in den Ferien ist wie ein Schmetterlingskokon. Es ist still und scheinbar tut sich gar nichts, doch im Inneren gehen geheimnisvolle Dinge vor sich… und dann, von einem Tag auf den Nächsten ist alles ganz anders. In den ersten Tagen des neuen Schuljahres vibrieren die Räume förmlich vor positiver Energie, vor allem, wenn sich am Dienstag das Haus endlich wieder mit den Schülerinnen füllt. Wenn auch so manche durchaus noch ein, zwei weitere Wochen Ferien genießen hätten können, überwiegen doch Vorfreude und ein wenig Anspannung: „Ich freue mich auf die neue Klasse“, meint Ella aus der 7b, da durch die Wahlpflichtfächer die Klassen neu gemischt wurden. „Das Beste heute ist, die Freundinnen wiederzusehen und die neuen 5. zu begrüßen“, sagt Emma aus der 6b. „Ganz toll ist auch, dass wir so viel Glück mit dem neuen Klassenzimmer haben!“ Etwas nachdenklicher ist Philine aus der 9b: „Ich freue mich echt darauf neue Sachen zu lernen. Es ist ja nur noch ein Jahr, bis wir schon in der 10. sind …!“ Auch Anna-Lena, Marie und Emma aus der 10b sind eher nachdenklich bei aller Vorfreude: „Es ist irgendwie ein komisches Gefühl, denn das ist unser letzter erster Schultag hier am Niedermünster. So allmählich fühlt es sich an wie die Einstimmung auf das Leben, das nach der Schule beginnt.“
Besonders aufregend ist der Tag natürlich für alle Neuen. Wir wünschen ihnen einen guten Start und viel Erfolg hier bei uns am Niedermünster!
Edith Scharm
Juli 2025
Die beiden Präfektinnen Marleen Danner und Lara Götzfried haben dieses Jahr ihren Abschluss gemacht und wurden daher aus der OG Niedermünster verabschiedet – es war ein sehr emotionaler Abschied. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an dieser Stelle für das über einige Jahre hinweg in die Jugendverbände eingebrachte Engagement der beiden Schülerinnen!
Glückwünsche an Selina Dechant und Mara Schmucker, die ab dem kommenden Schuljahr dieses Amt übernehmen werden!
Juli 2025
Großen Grund zur Freude gab es an der Mädchenrealschule Niedermünster: Alle 48 Schülerinnen der beiden 10. Klassen haben erfolgreich die Mittlere Reife abgelegt. Besonders erfreulich: 13 Absolventinnen erzielten einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma.
Mit Bestleistungen beeindruckte besonders Mirjam Wechler, die einen Traumschnitt von 1,00 erreichte und sowohl mit dem REWAG-Preis für ihre hervorragenden Leistungen in den Naturwissenschaften als auch mit dem Saint-Exupéry-Preis ausgezeichnet wurde. Dicht dahinter liegt Hannah Rieger mit großartigen 1,09.
In ihrer Abschlussrede blickte Schulleiterin Sr. Rita Zirngibl auf die Bedeutung der vergangenen sechs Schuljahre zurück: „Die Realschulzeit ist nicht nur Lernzeit im intellektuellen Sinn, sondern eine prägende Lebensphase. Sie haben sich in dieser Zeit persönlich weiterentwickelt, eigene Wege gefunden und Herausforderungen gemeistert.“ Für ihren weiteren Lebensweg gab sie den Absolventinnen mit, offen, mutig und neugierig zu bleiben: „Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und haben Sie einen umsichtigen Blick auf Ihre Mitmenschen, denn ohne Mitgefühl wäre die Welt ärmer und kälter.“
Die Schulfamilie feierte die Leistungen ihrer Schülerinnen mit Stolz und großer Anerkennung.
Edith Scharm
Juli 2025
„In jeder Hinsicht gerüstet sein für das Leben nach der Schule!“ – Dieser Leitgedanke veranlasste uns, den Schülerinnen der 9. und 10. Klassen ein besonderes Projekt anzubieten. Dazu luden wir die Finanzexpertin Claudia Spehn ein, der finanzielle Bildung für Frauen ein großes Anliegen ist. Sie rät, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich den Fragen zu stellen: „Warum sind gerade Frauen von Altersarmut betroffen?“ „Wie teile ich mein Geld ein, was kann ich sparen?“ „Welche Anlagemöglichkeiten gibt es?“ „Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden“?“
Nach einem Vormittag voll von Informationen und spannenden Inputs lautete das Fazit der Schülerinnen:
„Interessant zu hören, wie man sein Geld anlegen kann.“
„Sie hat Mut gemacht, dass man das Geldanlegen ausprobieren möchte. Ich werde damit beginnen, wenn ich mein erstes Geld verdiene.“
Die Besonderheit dieser „Schulveranstaltung“ weckte Interesse beim Bayerischen Fernsehen. Unter folgendem Link ist der kurze Beitrag derzeit in der Mediathek zu finden.
Abendschau - Der Süden: Sendung 24.07.2025 · Das Wichtigste aus Südbayern
Juli 2025
Juli 2025
Mai 2025
Der Workshop MFM (Mädchen Frauen – Meine Tage) ist jedes Jahr an einem Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr ein Angebot für die Schülerinnen der 5. Klassen. Im Alter von ca. 10 Jahren stehen sie in ihrer körperlichen Entwicklung in der Phase, bald ihre erste Periode zu bekommen.
Sehr anschaulich erfahren die Mädchen in dem Kurs, gestaltet von eigens geschulten Referentinnen und gesponsert von der Diözese, über die Vorgänge in ihrem Körper. Sie sind aktiv miteinbezogen und können ohne Scheu alle ihre Fragen stellen.
An Reaktionen kam:
Es war sehr cool!
Ich habe viel gelernt, v. a. durch die Beispiele.
Es war sehr schön, hilfreich und interessant.
Mir hilft zu wissen, was in meinem Körper passiert.
Ein liebevoll gerichteter „Pausenkorb“ vom Elternbeirat war eine willkommene Überraschung.
M. Rita Zirngibl
April 2025
Vom 27. März bis zum 4. April flogen wir - 33 Schülerinnen der 8. und 9. Klasse - nach Frankreich und durften in den Alltag einer französischen Familie hineinschnuppern. Wir übernachteten bei den Austauschschülern, die wir im Oktober bei uns aufgenommen hatten.
Am Donnerstag flogen wir von München nach Nantes und kamen dann gleich in die Schulkantine des Collège Nozay, wo unsere Austauschschüler uns erwarteten. Nach dem Essen ging es nach Derval, wo wir ein Orientierungsspiel machten und im Rathaus empfangen wurden. Abends kamen dann die Eltern zu einem kleinen Stehempfang im Pausenhof und wir begrüßten unsere Gastfamilien. Am nächsten Tag besuchten wir den Mont Saint-Michel, eine sehr beeindruckende in einer schönen Bucht gelegene Abtei. Nachmittags durften wir auf Treibsand Trampolin springen. Es half, das feucht-kalte Wetter kurz zu verdrängen. Anschließend ging es fürs Wochenende in die Familien. Diese organisierten viele Ausflüge für uns: Saint- Malo, Nantes, Bowling, Sportvereine etc… Zum Wochenbeginn stand ein Ausflug zur schönen wilden Küste der Bretagne auf dem Programm und mittags gemeinsames Essen in einer Crêperie. Nachmittags besichtigten wir die Salinen von Guérande, wo Salz „geerntet“ wird.
Am Dienstag erwanderten wir das Tal des Flusses Don, auf dem wir nachmittags Kanu in gemischten französisch-deutschen Booten fuhren. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Ein normaler Schultag stand am Mittwoch für uns an: Schule bis 12 Uhr und nachmittags frei. An den anderen Tagen hätten wir bis 17 Uhr Schule gehabt!
Am Donnerstag machten wir eine Stadtrallye in Vannes. Nachmittags fuhren wir mit einem Boot auf den Golf du Morbihan raus. Abends stand schon unser Abschiedsabend mit den Eltern an. Und schon war der Freitag da und es hieß Abschied nehmen: Nach einem gemeinsamen Besuch der Burg der Herzöge der Bretagne und einem Stadtbummel wurden wir zum Flughafen gefahren und mussten uns verabschieden. Es flossen viele Tränen. Unser Schüleraustausch war ein Erlebnis, das wir sicher nie vergessen werden!
Für ihre großzügige Unterstützung danken wir dem Deutsch-französischen Jugendwerk sowie auch Stadt und Landkreis Regensburg.
März 2025
Die 6. Klassen hatten am 11. bzw. 12. März ihren Besinnungstag, an dem sie sich während des Schulvormittags auf vielfältige Weise mit Glaubens- und Lebensfragen auseinandersetzten. Mit Hilfe von Spielen, erlebnispädagogischen Übungen, kreativen Gestaltungselementen und in der Auseinandersetzung mit Bibeltexten konnten sie ihr Selbstvertrauen stärken und Mut zu Zivilcourage entwickeln. Die Eucharistiefeier in der Hauskapelle rundete nicht nur den Tag ab, sondern war spürbar eine Stärkung für das Weitergehen im Alltag: Gott nimmt uns an und begleitet uns.
M. Angela Hatwiger und Kathrin Ziegaus
Februar 2025
Februar 2025
Mitte Februar war Premiere: Die 6. Klassen durften eine aufregende Woche erleben… Von spannenden Workshops bis hin zu besonderen Ausflügen – die Woche war ein echtes Highlight für alle Beteiligten!
Der Montag begann mit dem Besuch der Energieagentur in Regensburg, wo die Schülerinnen nicht nur viel über Energie und Nachhaltigkeit lernten, sondern auch in den Genuss einer „Astronautenausbildung“ kamen. Im Workshop „Mode, Müll und ich“ drehte sich alles um Nachhaltigkeit und Kreativität. Aus alten T-Shirts bastelten die Schülerinnen ihre eigenen Stofftaschen und lernten, wie man aus scheinbar nutzlosen Materialien etwas Neues erschaffen kann.
Nicht nur der verantwortungsbewusste Umgang mit digitalen Medien konnte im Netzgängerprojekt „Mein digitales Ich“ erlernt werden, auch ein positives Selbstbild wurde im Workshop unserer Sozialpädagoginnen entwickelt.
Die „Entdeckungsreise mit dem Atem“ zeigte den Schülerinnen wertvolle Techniken zur Entspannung und Achtsamkeit, auch im Kurs „Entspannung und Bewegung“ konnten sie Körper und Geist in Einklang bringen und frische Energie tanken.
Ein weiterer spannender Vormittag bot eine Vielzahl an Workshops mit Anregungen zur kreativen Freizeitgestaltung: Ob sportliche Aktivitäten, Graffiti, Freundschaftsbänder, kreative Schreibwerkstatt, Osterschmuck, Perlenarmbänder, Origami oder Tangram – die Auswahl war riesig! Besonders der Theaterworkshop, der mit Unterstützung der Laienspielberatung des Bezirks Oberpfalz (Leiterin: Frau Eva-Maria Eiberger M.A.) angeboten wurde, sorgte für viel Spaß und regte die Schülerinnen dazu an, ihre Ausdruckskraft und Kreativität zu entdecken.
Die Woche war ein voller Erfolg! Es war eine Zeit neuer Entdeckungen und Freude: Spannend, vielfältig und inspirierend!
M. Bauer
Februar 2025
Mit großer Freude blicken wir auf unser kürzlich veranstaltetes gesundes Frühstück in den 7. Klassen zurück! Es war ein wahrhaft festlicher Anlass, der nicht nur unsere Geschmäcker erfreute, sondern auch unser Bewusstsein für gesunde Ernährung stärkte.
Jeder von uns hat etwas Leckeres mitgebracht – von selbstgebackenem Brot über bunte Fruchtspieße bis hin zu knackigem Gemüse mit einer selbstgemachten Dipsauce. Auch Porridge und zuckerfreie Muffins fanden ihren Weg auf unseren Tisch und sorgten für strahlende Gesichter. Es war ein buntes Buffet, das nicht nur den Magen, sondern auch das Herz erfreute!
Während wir gemeinsam schmausten, wurde uns bewusst, wie wichtig ein gesundes Frühstück für unseren Tag ist. Wie man so schön sagt: „Ein guter Start ist die halbe Miete!“ Und das haben wir an diesem Morgen ganz deutlich gespürt. Mit voller Energie und guter Laune sind wir in den Schultag gestartet und haben festgestellt, dass wir viel mehr Ausdauer haben, wenn wir uns richtig stärken.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihren tollen Beiträgen zu diesem gelungenen Frühstück beigetragen haben! Lasst uns weiterhin gemeinsam auf eine gesunde Ernährung achten.
C. Neumeier
Januar 2025
„Ob sie wohl einen Bodyguard hat und kommt der dann mit rein?“ Die Schülerinnen der 10. Klassen saßen schon ganz erwartungsvoll im Kunstraum und warteten auf hohen Besuch aus der Politik. Tanja Schweiger hatte sich angekündigt zu einer Stunde Fragen und Antworten im Rahmen des Projekts „Politik macht Schule“. „Manchmal ist es am Anfang etwas zäh, aber dann sind die Mädchen in der Regel sehr interessiert“, warnte Schulleiterin Schwester Rita die Landrätin vor. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen, denn die Mädchen hatten so viele Fragen auf dem Herzen – über den Arbeitsalltag einer Landrätin zur gelben Tonne, von da aus vom Gendern zum Schulsystem, der Situation am Hauptbahnhof bis hin zur ganz aktuellen Frage hinsichtlich der Abstimmung im Bundestag am Vortag – dass gar nicht alle ihre Fragen loswerden konnten.
Frau Schweiger zeigte sich zugewandt und aufgeschlossen, ließ ihre persönliche Haltung zu manchem Problem deutlich erkennen und fragte besonders bei den im Raum Regensburg zunehmend als belastend empfundenen Umständen am Hauptbahnhof genauer nach.
„Es war toll, sich die Sache mal von der Seele reden zu können und es tat gut, gehört zu werden“, so die einhellige Meinung der Zuhörerinnen. Überhaupt waren sie sehr angetan von der natürlichen Ausstrahlung der Landrätin, die bei aller Freundlichkeit durchaus auch klare Ansagen machte und gar nicht so „abgehoben“ war, wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Frau Schweiger kam übrigens ohne Bodyguard, den brauchte sie bei uns zumindest definitiv nicht!
Edith Scharm
Dezember 2024
Dezember 2024
Der Nikolaus besuchte die Klassen und auch die Lehrkräfte. Viel Gutes steht in seinem Buch über die Niedermünsterer geschrieben.
